CBUS ist ereignisorientiert. Es gibt keine festen „Adressen“ wie bei DCC-Zubehördecodern, sondern Ereignisse, die von beliebigen Modulen erzeugt (Producer) und von beliebigen Modulen ausgewertet (Consumer) werden.
Ein Ereignis ist eindeutig definiert durch:
NN und EN bilden den eindeutigen Ereignisschlüssel im gesamten CBUS. Ein Ereignis wird immer als ON- oder OFF-Ereignis gesendet.
Ein Producer erzeugt Ereignisse, z. B.:
Typisch:
Ein Consumer reagiert auf Ereignisse, z. B.:
Ein Consumer entscheidet lokal, was bei einem bestimmten Ereignis passiert. Ein Node kann nicht nur eines von beiden sein, sondern auch Producer und Consumer.
Der Lernmodus dient dazu, Ereignisse mit Aktionen zu verknüpfen, ohne feste Programmierung per Adresse.
Diese Zuordnung wird im Consumer gespeichert, nicht zentral.
Der Consumer signalisiert den Lernmodus meist durch:
Der Consumer empfängt:
Der Consumer speichert intern:
Das Ereignis ist jetzt „angelernt“.
Ab jetzt reagiert der Consumer bei jedem passenden Ereignis, egal von welchem Modul es kommt.
CBUS unterscheidet immer zwei Ereignistypen:
Typische Nutzung:
Viele Consumer können:
Ein zentrales Merkmal von CBUS:
➡️ Ein Ereignis kann von beliebig vielen Consumern genutzt werden.
Beispiel:
Alles gleichzeitig, ohne zusätzliche Konfiguration im Producer.
Ein Consumer kann:
Damit lassen sich komplexe Abhängigkeiten rein ereignisbasiert abbilden.
Je nach Modul:
Das Verhalten ist modulspezifisch, das Grundprinzip aber identisch.